Michael Bienert, „Döblins Berlin“

Literarische Schauplätze

Buchvorstellung und Lesung

7. November 2017 um 20 Uhr

Der Eintritt ist frei!

Berlin sei Benzin, schrieb Alfred Döblin, und der „Mutterboden aller meiner Gedanken.“


Von der Gründerzeit bis zur Vertreibung durch die
Nazis war der Schriftsteller und Nervenarzt rund 40 Jahre lang Augenzeuge des Aufstiegs Berlins zur Metropole, hat das Stadtleben reflektiert, scharfzüngig kommentiert und schreibend mitgestaltet.
Der Streifzug durch Döblins Werke und seine Stadt führt zum Alexanderplatz, ins Scheunenviertel, ins Berliner Rathaus, in Krankenhäuser und ins Gefängnis, bis hinter die Vogesen und ins Berlin des 26. Jahrhunderts. Die Schauplätze des Romans Berlin Alexanderplatz bilden den roten Faden, denn seit 25 Jahren leitet Michael Bienert literarische Stadtspaziergänge auf den Spuren des Romanhelden Franz Biberkopf.

Michael Bienert hat auch einen kleinen Film zum Buch gemacht!

Ein Interview wird am Mittwoch ab 19:15 Uhr in der „Bücherlese“ des Saarländischen Rundfunks SR 2 gesendet und danach in der Mediathek zu hören sein.

Michael Bienert wurde 1964 in Kaiserslautern geboren. Er lebt seit 1977 in Berlin. Seit dem Germanistik- und Philosophiestudium freiberuflicher Buchautor und Journalist, Mitarbeit an Theateraufführungen und Ausstellungsprojekten. Kurator von Veranstaltungsreihen in der Staatsbibliothek zu Berlin und dem Literaturforum im Brecht-Haus. Er Konzipierte zahlreiche Stadterkundungen. Vorträge zur Kulturgeschichte, Literatur und Architektur im In- und Ausland.

Michael Bienerts letzte Lesungen bei uns:

„E.T.A. Hoffmanns Berlin“

„Kästners Berlin“