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Jane Goodhill (Hg.): Menschenpflichten Genügt es, immer nur Menschenrechte einzuklagen? Oder ist es für ein gesellschaftliches Miteinander, das auf Gemeinsinn und Achtung gegenüber seinen Mitmenschen basiert, nicht nötig auch Menschenpflichten einzufordern? Der "Inter Action Council" hat 1997 dem damaligen Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, und der Weltöffentlichkeit diesen Entwurf vorgestellt. Mitunterzeichner der Erklärung waren u. a. Helmut Schmidt, Valéry Giscard d'Estaing, Jimmy Carter, Schimon Peres, Felipe Gonzáles, Kenneth Kaunda, P. E. Trudeau und Franz Vranitzky. 14 Jahre später haben sich 38 Studierende der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit dieser Erklärung beschäftigt und gemeinsam mit Mehrdad Zaeri ein Buch herausgebracht, das in jedem Haushalt und jeder Schule seinen Platz haben sollte. Mit einem Nachwort von Hans Küng und zahlreichen Illustrationen von Mehrdad Zaeri, ca. 96 Seiten Wie kam es zu dem Herausgebernamen?. Leider passen nicht 38 Namen vorne auf das Cover. Nach hitzigen Diskussionen, wochenlangen Beratungen und endlosen Korrespondenz stand das Ergebnis fest: Jane Goodhill.
Jane Goodhill (Hg.): Menschenpflichten. Eine (Liebes-)Erklärung in 19 Artikeln. Mit einem Nachwort von Hans Küng und zahlreichen Illustrationen von Mehrdad Zaeri. Frankfurt/M.: Edition Büchergilde, 2011, 96 S., 14.95 Euro (D).
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